Düsseldorf, Stadt am Rhein
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Internationalen Ruf hat Düsseldorfs mondäner Prachtboulevard, die Königsallee, mit exklusiven Geschäften, Galerien und Banken. Das Herzstück ist die Altstadt mit ihren engen Gassen, in deren urigen Bierlokalen man das berühmte Altbier und die "typisch rheinische Lebensfreude" kennen lernen kann.
Düsseldorf pflegt eine vielfältige Kulturlandschaft, deren Museen Kunstsammlungen der Weltklasse bieten, eine vielseitige Theater- und Musikszene und Literaturzentren für das Werk Heinrich Heines, dem berühmtesten Düsseldorfer.
Die Königsallee, von den Düsseldorfern liebevoll "Kö" genannt, erstreckt sich mit über einem Kilometer Länge entlang des Stadtgrabens. Entstanden Anfang des 19. Jh. ist sie heute zu einem weltbekannten Boulevard geworden, an dem exklusive Boutiquen und internationale Designer präsentieren und luxuriöse Geschäfte alles an Mode, Schmuck, Möbeln und Antiquitäten bieten und noble Gastronomie zu allem verlockt, was man mit dem nötigen Kleingeld kaufen kann. "Sehen und gesehen werden" lautet hier das Motto. Am Nordende prangt der Tritonenbrunnen - 1902 von Fritz Coubillier geschaffen - das Straßenbild der "Kö".
Zwischen Rhein und Heinrich-Heine-Allee erstreckt sich die Altstadt, die in erster Linie Kneipen zuhauf bedeutet. Andere Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus am Marktplatz (1570 - 1573) mit dem 1711 von Gabriel Grupello gegossenen Reiterstandbild Jan Wellems davor, das Geburtshaus von Heinrich Heine in der Bolker Straße und der alte Schlossturm.
In den engen Gassen der Altstadt verbindet sich typisch rheinische Lebensart mit kultureller Vielfalt und gibt ihr eine spezielle Atmosphäre. Man findet urige Kneipen, alteingesessene Geschäfte, Restaurants und Lokale mit internationaler Vielfalt und eine ebenso bunte Unterhaltungs- und Kulturszene.
In der Ratingerstraße, einer der ältesten Straßen, finden Sie zahlreiche Brauhäuser und Gaststätten. Einer der traditionellsten Altbierbrauereien ist das Brauhaus „Füchschen“. Die Kneipe ist ein typischer Treffpunkt für Alt und Jung, die von zünftigen Kellnern regelmäßig mit Frischgezapften und Deftigem der rheinischen Küche versorgt werden.
Auf den manchmal geraden, manchmal geschwungenen Wegen des 26 000 Quadratmeter großen Hofgartens, einer Anlage, die schon 1770 von dem Franzosen Nicolas de Pigage begonnen und dreißig Jahre später von dem berühmten Gartenbaumeister Maximilian Weyhe erweitert wurde, spaziert man mühelos zu Kunstsammlungen, historischen Stätten, Theatern und kann einen Abend den Klängen und Tänzen der Oper genießen. Kultur ist in Düsseldorf in vielfältiger Weise rund um den Hofgarten angesiedelt. So die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Kunsthalle oder das schöne Goethe-Museum im Schloß Jägerhof. Nur wenig weiter südlich befindet sich das Düsseldorfer Schauspielhaus, mit seinen berühmten Rundformen, die einen interessanten Kontrast zum benachbarten Tyssen-Haus bilden. Weiter entlang der Hofgartenrampe stößt man auf den ehrwürdigen Bau der Kunstakademie. Aus ihr ging die „Düsseldorfer Malerschule“ des 19.Jahrhunderts hervor. In unmittelbarer Nähe der Akademie liegt der Ehrenhof, Düsseldorfs Kulturzentrum zwischen Hofgarten und Rhein, das Anziehungspunkt für Kunst- und Musikfreunde zugleich ist. Die Tonhalle, das Kunstmuseum Düsseldorfs, der Kunstpalast und das Landesmuseum sind in seinem Gebäude-Ensemble untergebracht.
Vom Ehrenhof gelangt man direkt zur Rheinuferpromenade, die zum Flanieren und Pausieren einläd. Sie endet im neuen Viertel der Kreativen, dem Medienhafen, dem wahrscheinlich pulsierendsten Zentrum der Landeshauptstadt. Das moderne Büro- und Wohnquartier ist eine beeindruckende Mixtur aus Kunst, Kultur und Kreativität. Neben denkmalgeschützten Gleisanlagen sind zeitgenössische Bauwerke von renommierten Architekten wie Frank O. Gehry und Helmut Jahn zu finden.
Im Norden der Stadt liegt der idyllische Stadtteil Kaiserswerth. Mittelpunkt ist die Ruine der mittelalterlichen Kaiserpfalz, auf die man vom Wasser aus einen tollen Blick hat. Sie stammt aus dem 10. Jh. und wurde 1174 und 1184 von Kaiser Barbarossa zur Festung ausgebaut und damit zu einer der bedeutendsten Burgen am Rhein.
Heute verleihen schöne Barockhäuser und romantische Plätze dem Ort ein malerisches Ambiente. Touristenattraktion ist der niederrheinisch-kleinstädtische Markt mit seinen zahlreichen historischen Bauten. Hier erinnert auch das Stammhaus der Diakonissen an eine soziale Großtat. 1836 gründete der evangelische Pastor Theodor Fliedner das Diakonische Werk, seine prominenteste Schülerin war Florence Nightingale. Rund um den Kaiserswerther Markt lässt es sich gut shoppen – und auch speisen.
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elau! An Karneval, der „Fünften Jahreszeit“ steht in Düsseldorf die Welt kopf- in der Zeit von Altweiber bis Aschermittwoch wird gefeiert und weit über 300 Karnevalssitzungen, Biwaks, Empfänge und Kostümbälle finden statt.
Der Rosenmontag mit seinem Volksfest zwischen Altstadt und Königsallee ist einer der Höhepunkte im Jahresablauf. Wenn es das Wetter gut meint, dann tummeln sich viele hunderttausend "Jecke" in den Straßen. Besuchen Sie uns doch mal zu dieser Zeit und schunkeln Sie mit uns!
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und schöne Stunden in Düsseldorf!


